Firmenhistorie

1946 bis heute

StammEislingen

Ehemaliges Gebäude bis 1994

Als Firma für Holzbearbeitung ließen sich Gerd D. Maibach und seine Frau Hilde am 8. Juli 1946 ins Handelsregister des Amtsgerichts Göppingen eintragen. In der Nachkriegszeit verkauften sie vor allem handbemalte Teller, die in Heimarbeit hergestellt und dann Kauf häusern angeboten wurden.
Nach über 55 Jahren sind davon nur Erinnerungen übrig geblieben, denn heute gilt Maibach als eine der führenden Firmen im Bereich der Kunststoffverarbeitung. Straßenausrüstung, Amphibienschutzanlagen, Lärmschutzwände, bruchfeste Transportbehälter, technisch hochwertige Formteile, Fangnetze für Skirennen, das sind die Produktgruppen, in denen sich die Firma einen Namen weit über die Grenzen der Bundesrepublik hinaus gemacht hat.
Die Umstellung von der rein handwerklichen Holzverarbeitung zur industriellen Fertigung begann schon kurz nach der Währungsreform: Holzgehäuse für Messuhren der Medizin- und Filmtechnik und Holzfutterale für Werkzeuge der Stahlwarenindustrie waren gefragt.
Aus Amerika kam 1952 eine neue Idee: das Vakuumformen von Thermoplasten . Aus dieser sensationellen Neuigkeit entwickelte Gerd D. Maibach eigene Ideen. Schon 1953 hatte er genügend Grundlagenmaterial studiert, um eine Formmaschine nach seiner Konstruktion zu bauen. Damit begann der Eintritt in die Kunststoffverarbeitung.
Das Fertigungsprogramm umfasste zunächst die gleichen Teile, die vorher in Holz hergestellt wurden. Hinzu kamen in steter Ausweitung der Fertigung u. a. Stapelbehälter, Rückwände für Fernsehgeräte, Wasserbehälter und Hauben für Bohrmaschinen.
FreiflächeSchon 1958 war die Firma Maibach der größte Thermoform-Betrieb im süddeutschen Raum. Es war wohl mehr ein Zufall, dass das Haus 1962 mit der GFK-Fertigung begann. Die Stuttgarter Straßenbahn forderte in einer Ausschreibung eine begehbare Abdeckung der Dachformteile. Maibach bekam den Zuschlag und hatte die Lösung nicht in einer preiswerten Kunststoffbahn gesehen, sondern vielmehr in der Sicherheit und hatte daraufhin dem Straßenbahnunternehmen eine besandete, also rutschfeste GFK-Abdeckung angeboten. Nach und nach erweiterte das Unternehmen seine GFK-Fertigung. Waren es zunächst bruchsichere Stapelbehälter, Landmaschinenteile, Schallhauben für die Textilindustrie, Reklameschilder und einige hunderttausende Dächer für Telefonzellen, so kamen Rennboote, Kajaks, Blendschutz für Autobahnen, Lärmschutzelemente für die Straße , Schiene, Kraftwerke, Flughäfen sowie Fahrerhäuser für Lkw, Rennwagenkarosserien, Ventilatorengehäuse und vor allem hochwertige Lager- und Transportbehälter bis hin zum Großcontainer hinzu.
Die für die GFK-Herstellung erforderlichen Werkzeuge wurden von 1965 an im eigenen Unternehmen nach eigener Konstruktion gefertigt.
Die Maibach Industrieplastic GmbH befasst sich weiterhin mit der Herstellung und dem Vertrieb von hochwertigen Transport- und Lagerbehältern, Wertstoffcontainern für Glas- oder Blechrecycling sowie hochtechnologischen Produkten für verschiedene Industriezweige. Ein erfahrenes Team von Spezialisten und hochqualifizierten Mitarbeitern ist motiviert, auch außergewöhnliche Aufgabenstellungen zu meistern. Maibach präsentiert sich Ihnen als ein leistungsstarker Partner mit maximalem Qualitätsstandard und gut sortiertem Lager. Viele unserer Produkte sind schutzrechtlich abgesichert.
Das Autobahnamt Stuttgart forderte die Firma Maibach im Jahre 1969 auf, Lärmschutzelemente für Straßen und Autobahnen zu entwickeln. Es entstand das System M 200. Der heute verwendete Kunststoff GFK ist aufgrund seiner Materialeigenschaften für die Anwendung in Schallschutzwänden geradezu prädestiniert. Er ist wartungsarm, chemisch beständig, korrosionsfrei, witterungsbeständig und montageleicht.
Neuer StandortMaibach-Lärmschutzelemente wurden inzwischen in der Bundesrepublik Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Österreich, Holland, Belgien, Dänemark, Griechenland, Italien, USA und Japan verbaut. Aus diesen Straßen-Lärmschutzanlagen entwickelte sich auch der industrielle Lärmschutz, der heute in vielen Teilen der Welt in kompletten Anlagen verbaut wird.
Der Bereich Straßenausrüstung kann ebenso auf eine lange Tradition zurückblicken. Vor über 40 Jahren kam der erste Kunststoff-Leitpfosten von Maibach auf den Markt. Seit mehreren Jahrzehnten liefert Maibach an die Straßenbauverwaltungen von Bund, Ländern, Kreisen und Kommunen Produkte für Leiteinrichtungen, Verkehrssicherheit, vorbeugenden als auch aktiven Winterdienst sowie inzwischen seit über 10 Jahren mit hoher Fachkompetenz mobile und fest verbaute Amphibienschutzanlagen aus Stahlblech.
Qualität wird großgeschrieben – von der Entwicklung über die Konstruktion bis zur Materialwahl, sowie der anschließenden Serienfertigung und der ständigen Produktpflege - Bereitschaft zur Innovation, Ideenvielfalt und eine sehr enge Zusammenarbeit mit den Anwendern in der Praxis haben verschiedene Produkte zu Marktführern gemacht; oft aus den Anfängen der Pionierzeit heraus. Das Produkte-Programm „Straße“ umfasst eine breite Palette, ange-fangen von Schneefangzäunen über Streugutbehälter, Brückenverkleidungen, Straßenleit-pfosten samt Reflektoren sowie Blendschutzanlagen, Recyclingprodukten wie Leitschwellen, Bakenfüße und komplette Sicherheitsbaken, Amphibienschutzeinrichtungen, Stationierungs -Kilometrierungssysteme, Leitprofile an Schutzplanken als auch Leitsysteme für Kartbahnen.
Maibach besitzt eine Vielzahl von Schutzrechten. Partnerschaften, Kooperationen mit potenten Unternehmen sowie eigene Niederlassungen runden das Gesamtbild ab.
Am 01.01.1990 wurden im Zuge einer Betriebsaufspaltung die Produktgruppen Straßenausrüstung sowie Lärmschutz aus der Maibach Industrieplastic GmbH in die Maibach Verkehrssicherheits- und Lärmschutzeinrichtungen GmbH, kurz VuL genannt, ausgegliedert.
Die Vertriebsaktivitäten dieser Produktgruppen sollten dadurch im In- und Ausland eine höhere Effizienz erfahren. Die meisten der hergestellten und vertriebenen Produkte werden nicht im eigenen Haus gefertigt, sondern bei jeweils spezialisierten Partnerunternehmen, u.a.  auch in der Maibach Industrieplastic GmbH, hergestellt. Dabei stammt das Produkt – von der Idee bis zur Konstruktion – von Maibach. In der Regel sind sämtliche Werkzeuge dazu auch im Besitz von Maibach. Der Exportanteil des Unternehmens beträgt nahezu 25 %.
Am 26.10.1990 wurde in Radeberg/Dresden die Maibach Straßenausrüstung und Lärmschutzanlagen GmbH sowie am 01.01.2001 in Velen/Borken die Maibach Verkehrssicherheits- und Straßeneinrichtungen GmbH gegründet. Ebenfalls wurde im Jahr 2001 die Maibach VuL
(Schweiz) GmbH, die ihre Wurzeln aus der 1975 in der Schweiz gegründeten Maibach Plastic AG, St. Gallen, hat, gegründet.
Unsere jüngste Neugründung, im April 2003, ist die Maibach AuS GmbH in St. Gilgen/Abersee. Sie ist zuständig für Österreich.

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